Wettkampfbehandlung

Tuniapraktik, im Grunde die klassiche chinesische Massageform zur Gesunderhaltung des Menschen, kann grundsätzlich bei eine Vielzahl an Beschwerden und Anliegen eingesetzt werden.

 

Ich verwende Tuinapraktik vorallem zur Betreuung von Sportlern vor, während und nach Wettkämpfen.

 

Das Prinzip der Wettkampf-Tunia lässt sich aber auch in vielen anderen Situationen einsetzen: besonders (Jung)-Eltern und all jene die beruflich oder privat körperlich, mental und seelisch auf einem hohen Niveau performen müssen bzw. wollen, können davon profitieren.

 

VOR dem Wettkampf

Der Behandlungsablauf VOR einem Wettkampf sieht anders aus, als während oder danach. So werden in dieser Phase Meridiane, Akupunkte und Körperzonen, die der Kurzzeitregeneration förderlich sind behandelt.

 

Da Training nur dann effektiv funktioniert, wenn ausreichend Regeneration vorhanden ist, wird Tuina vor einem Wettkampf, insbesondere dann eingesetzt, wenn aufbauende Stoffwechselprozesse im Organismus unterstützt werden sollen.

 

WÄHREND dem Wettkampf

Während eines Wettkampfes ist Leistung gefragt. Jetzt will der Athlet die im Training aufgebauten Kräfte abrufen und bestmöglich funktionieren.

 

Was jetzt zählt sind Durchhaltevermögen und Sammlung während kurzer Pausen. Der Geist muss ruhig und fokussiert bleiben. Dem muss sich auch eine Behandlung anpassen. Sie darf das Spannungsniveau des Athleten nicht zerstreuen, muss aber auf körperlicher und mentaler Ebene beruhigend und stärkend wirken. 

 

Das erreicht man durch kurze und schnelle, kühlende und tonisierende manuelle Reize am Bewegungsapparat. Für Tiefenentspannung ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt - die kommt später, nach dem Wettkampf.

 

NACH dem Wettkampf

Jetzt beginnt die Phase der gründlichen und tiefen Regeneration. Das austonome Nervensystem übernimmt das Steuer, der Stoffwechsel entgiftet anfallende Abfallprodukte und beginnt gleichzeitig mit wichtigen Ernereurungsprozessen.

 

Die Behandlungstechniken sind nun so gewählt, dass der Klient rascher und tiefer in diese Erholungsphase eintauchen kann und Anspannungen im Gewebe, die auch aufgrund von Überlastungen entstanden sind möglichst rasch wieder abbauen kann.

 

Langsame, tiefere und länger anhaltende Behandlungsreize werden nun eingesetzt, um Entgiftung und Reparaturmaßnahmen zu fördern. Der Parasympathikus wird dabei stimuliert, sodass die natürlichen Erholungsphasen, wie Schlaf, leichter und besser stattfinden können.

 

Wichtig ist nun, dass der Mensch ausreichend viel Zeit hat sich zu erholen. Nur so kann er sein ursprüngliches Leistungsniveau wieder erreichen.