Der verbundene Atem (auch bekannt als verbundenes Atmen, konnektives Atmen oder im Englischen connected breathing) ist eine Atemtechnik, bei der die Ein- und Ausatmung ohne Pause miteinander verbunden werden.
Das heißt: Du atmest tief ein und direkt wieder aus, ohne Zwischenhalt – es entsteht ein fließender, rhythmischer Atemkreislauf.
So funktioniert der verbundene Atem:
Durch die intensivere Atmung nimmst du nicht wie vermutet mehr Sauerstoff auf, sondern atmest mehr CO2 ab, als normal. Das führt zu den intensiven Körperempfindungen und stellt kurzfristig für die Dauer des verbundenen Atmens Stress für das Nervensystem dar. Dieser Stress führt im Gehirn zur Aktivierung von Bereichen, die für Bewusstsein und emotionale Verarbeitung zuständig sind.
Obwohl durch Breathwork also kurzfristig sogar Stress entsteht, wirkt es insgesamt so entspannend, weil nach der Aktivphase das Nervensystem umschalten und in eine tiefe Entspannung kommen kann. Tiefer als dies normal möglich ist. Es ist ähnlich wie bei anderen Trainingssystemen: kurzfristiger Stress führt zur Entspannung, die Resilienz wächst mit Übungen zunehmend.
Stress macht krank. Wer also seine inneren belastenden Stress-Themen mit Breathwork löst, tut richtig viel für die eigene Gesundheit.
Nein, Breathwork ist sicher. Du solltest aber auch bestimmte Kontraindikationen achten (lies dazu gern diesen Beitrag).
Diese Technik kann sehr intensiv sein. Es ist daher empfehlenswert, sie unter Anleitung eines erfahrenen Breathwork-Begleiters zu machen – besonders beim ersten Mal.