Was wir über unser Stresssystem wissen sollten.

Einleitung:
Als Menschen tragen wir großes evolutionäres Erbe in uns. Schon als unsere Vorfahren als Jäger und Sammler die Steppe durchstreiften hat es unser Überleben gesichert. In den ältesten Bereichen unseres Gehirns liegen liegen neuronale Netzwerke, die unsere Umwelt ohne Unterlass auf potentielle Gefahren scannen. Dieses Stresssystem ist darauf programmiert uns in jeder x-belibiegen Gefahrensituation entweder kämpfen, flüchten oder notfalls auch erstarren zu lassen. Und das war angesichts eines Löwen, der uns in der Savanne plötzlich begegnet auch absolut angemessen. In unserer zivilisierten Welt allerdings,  kann uns dieses System ganz schnell in eine Stressspirale schicken aus der es nur schwer ein Entkommen gibt.

 

Wie funktionert das Stresssystem nun im Detail? Was passiert im Gehirn und Körper?

 

 

Was macht langanhaltender Stress im Körper: Entgleisung des autonomen Nervensystems, sympahtikotoner Zustand (Muskeln, Organe, Stoffwechselprozesse verlangsamen sich, Regeneration fehlt), Gehirn gerät aus der Balance (Hirnwellen, Inkohärenz), Ausbreitung auf den Organismus.
Mensch im Überlebensmodus: Dauerspannung macht krank und unglücklich. 

Nebennierenerschöpfung durch zu hohe Cortisolausschüttung.

 

Kofaktoren: wie Kaffee, Stimulantien, zu wenig Bewegung, schlechte Ernährung, etc. erschöpfen den Körper zusätzlich.

 

 

2. Was macht Stress im Körper - Erkrankungen im Überlebensmodus: Entgleisung des autonomen NS, Sympathikotoner Zustand üerbwiegt, Gehirn nicht mehr in Kohärenz, Fokussierung auf Aussen, Innenwelt wird ausgeblendet und verblasst, da immer im Überlebensmodus.

 

3. Methoden um Stress aufzulösen.

Die Stressreaktion und ihre Folgen

Über die Folgen von Stress ist viel bekannt. Jedermann weiß wie schädlich chronischer Stress ist. Warum leben wir dann immer noch auf Kosten unserer Reserven? Die Antworten hierzu sind indiviuell wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Oder auch nicht, ich behaupte es liegt hauptsächlich an 2 Gründen und neueste Forschungsergebnis stützen diese Theorie:

 

1.wir wissen vielleicht zu wenig über den Ablauf von Stress und

2. Stress macht süchtig. Bessergesagt Stresshormone, wie Adrenalis, Noradrenalin und Cortisol sind stark süchtigmachend. In diesem Artikel möchte daher näher auf diese beiden Punkte eingehen, in der Hoffnung, dass Ihnen Wissen und Selbstbeobachtung dabei helfen einen gesunden Umgang mit Stress zu finden.

 

Die Stresskaskade

Heute produziert Stress eine Vielzahl an Zivilsationskrankheiten und jede Menge seelisches Leid (siehe Burnout). Wir Menschen sind schon seltsame Wesen. Leben in kulturell hochentwickelten Lebenswelten mit stark reduziertem Kontakt zur Natur - unser Körper, und damit das Stresssystem, funktioniert jedoch noch immer wie in der Steinzeit. Es hat ganz einfach unser Überleben gesichert. Heute fehlen echte Bedrohungen wie Säbelzahntiger und Co, stattdessen gibt es jede Menge gedachte Gefahren, die diese Rolle einnehmen. Der Chef, die Erwartungen anderer, der Freizeitdruck setzen die Stresskaskade mehrfach täglich in Gang, ohne Zeit für Regeneration übrig zu lassen.

 

Stress wäre ja nicht das Problem, käme es zu einer echten Auseinandersetzung, bei man sich durchsetzen oder fliehen kann, um anschließend auszuruhen. Das Problem ist die ständige Reizüberflutung und Daueranforderung der keine adäpuate Ruhephase gegenübersteht, weil sofort wieder das nächste kommt.

 

Aber was passiert eigentlich im Körper: nun wenn es keine "echter" Stressor ist, wie ein Kampf oder ein Unfall oder ähnliches, also etwas das uns tatsächlich in unserer körperlichen Integrität beeinträchtigt, hängt alles davon ab, wie wir den Stressor bewerten. Also sehen wir im Chef einen Stressor, weil er in 4 von 5 Fällen dieses unangenehme Gefühl ausgelöst hat, werden wir bei seinem Anblick wahrscheinlich auch grundlos einen ähnlichen Gefühlszustand annehmen. Im Gehirn wird also ein visueller Reiz von unserem innersten Gehirnbereich bewertet und gegenenfalls mit Gefahr assoziert. Sogleich kommt es zu einer Ausschüttung von von Stresshormonen im Gehirn, die wiederrum die Nebennierenrinde zur Ausschüttung von Noradrenalin und Cortisol anregen. Diese Stoffe bringen uns in einen Zustand der erhöhten Leistungsfähigkeit (um zu kämpfen oder zu flüchten). Sie zirkulieren solange im Körper bis der Stressor beseitigt ist. Somit lässt sich leicht erkennen, dass die meisten von uns mit chronisch erhöhten Cortisolspielgeln durch die Welt laufen. Was dabei zu kurz kommt ist Regeneration...